Bericht von ENGIE:

Am 21. September passte Electrabel das Enddatum der Revision von Tihange 2 und Tihange 3 an.

Zur Erinnerung: Electrabel hat im vergangenen Jahr festgestellt, dass sich der Beton in den Decken des Raums von Doel-3, in dem sich die Auslassdüsen der Dampfablassventile befinden, verschlechtert hat. Diese Räume befinden sich in einem Gebäude neben dem Reaktorgebäude, im nichtnuklearen Bereich.

Diese Gebäude erfüllen eine zusätzliche Sicherheitsfunktion für die jüngsten belgischen Blöcke, die in der Regel in den Kraftwerken unserer Nachbarländer nicht vorhanden ist. Diese Gebäude sind einem hohen Dampfdruck ausgesetzt, der im Laufe der Zeit zu einer Verschlechterung des Betons führt.

Die Arbeiten für Tihange 3 und die laufenden Analysen für Tihange 2 und Doel 4 (Entkernung, Abisolierung, Messwerterfassung,...) zeigen, dass der Grad der Verschlechterung von Gebäude zu Gebäude unterschiedlich ist.

Die Teams arbeiten derzeit an der Diagnose und den Kalkulationen, die es ermöglichen sollen, den Behörden Aktionspläne vorzulegen.

Auf der Grundlage der verfügbaren Informationen hat Electrabel die Verfügbarkeit der von der Betonproblematik betroffenen Anlagen überprüft:

  • Tihange 2: nicht verfügbar bis zum 1. Juni 2019
  • Tihange 3: nicht verfügbar bis zum 2. März 2019
  • Doel 4: keine Änderung; nicht verfügbar bis zum 15. Dezember 2018

Electrabel weist darauf hin, dass es sich bei diesen Terminen um beste Schätzungen auf der Grundlage der bisher bekannten Informationen handelt und sie entsprechend den Planungsoptimierungen, den Ergebnissen künftiger Inspektionen, dem Fortschritt der Arbeiten und den Anweisungen der Behörden geändert werden können.

Electrabel kommuniziert transparent gegenüber den Märkten. Electrabel erinnert daran, dass diese Ereignisse keine Auswirkungen auf die Bevölkerung, die Arbeitnehmer und die Umwelt haben.

 

Pressekontakt:

Anne-Sophie Hugé 
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