Die Föderale Agentur für Nuklearkontrolle (FANC) hat die Genehmigung für den Neustart des Reaktors Doel 2 gegeben. Die Teams führen derzeit die letzten Kontrollen der Systeme aus, die im Rahmen des Investitionsprogramms zur Lebensdauerverlängerung des Kraftwerks erneuert wurden.  Doel 2 wird voraussichtlich am 4. Februar wieder an das Netz angeschlossen werden.

 

Im Kernreaktor Doel 2 sind alle vorbeugenden Arbeiten, Inspektionen und Analysen infolge des erkannten Wasserlecks im Reaktor Doel 1 abgeschlossen. Alle Ergebnisse dieser Arbeiten wurden in einer umfassenden Sicherheitsakte zusammengefasst, die inzwischen offiziell von der Föderalen Agentur für Nuklearkontrolle (FANC) genehmigt wurde.

 

In den Reaktoren Doel 1 und 2 wird gemäß Beschluss der Behörden im Rahmen der Lebensdauerverlängerung des Kraftwerks ein wichtiges Investitionsprogramm ausgeführt. Electrabel investiert 700 Millionen Euro in dieses Programm, wobei unter anderem bestimmte Steuerungssysteme komplett erneuert werden.  Im Reaktor Doel 2 führen Teams derzeit die letzten Kontrollen aus. Sobald diese abgeschlossen sind, werden die Vorgänge für den Neustart des Kraftwerks eingeleitet. Das Kraftwerk wird voraussichtlich am 4. Februar wieder an das Netz angeschlossen werden.  In den ersten Tagen und Wochen werden die erneuerten Systeme weiterhin unter realen Betriebsbedingungen intensiv getestet.

 

Im Reaktor Doel 1 werden das Wiederherstellungsprogramm einer Leitung und das Testprogramm nach den ausgeführten Projekten im Rahmen der Lebensdauerverlängerung fortgesetzt. Der Neustart des Reaktors Doel 1 ist derzeit für den 15. März 2019 vorgesehen.

 

Mit dem Neustart des Reaktors Doel 2 werden diesen Winter (zusammen mit der Leistung der Reaktoren Doel 3, Doel 4, Tihange 1 und Tihange 3) insgesamt 4.400 Megawatt an lokaler kohlenstofffreier nuklearer Erzeugungskapazität verfügbar sein.

 

Außerdem haben die Mitarbeiter von Electrabel seit September außergewöhnliche Arbeit geleistet, um 1.273 Megawatt an zusätzlicher lokaler Leistung freizusetzen.

 

Als Betreiber eines diversifizierten Erzeugungsparks und größter Ökostromerzeuger des Landes misst Electrabel der Sicherheit ihrer Kernkraftwerke, ihrer Mitarbeiter und der Umwelt stets höchste Priorität bei. Überdies investiert Electrabel massiv (200 Millionen Euro pro Jahr) in Wartung und die kontinuierliche Verbesserung des Wirkungsgrads ihrer Erzeugungsanlagen. 

 

In Abhängigkeit von den verfügbaren Informationen kommuniziert Electrabel als verantwortliches Unternehmen über die Website www.engie.be/winter in transparenter Weise mit Markt und Kunden.

 

 

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