Zwecks Vorausplanung und transparenter Kommunikation hat die Leitung von Electrabel heute das Bundesministerium für Energie über die Planung der Wartungsstillstände für die sieben belgischen Kernkraftwerke in den nächsten drei Jahren informiert.

 

Diese Planung wird auch an Elia übermittelt. Die rechtzeitige und transparente Kommunikation der angepassten Planung ermöglicht es den zuständigen Behörden, mögliche Ansätze und Alternativen festzulegen, um die Versorgungssicherheit für die kommenden Winter zu garantieren.

 

Nächsten Winter werden die größten Kernkraftwerke (Doel 3, Doel 4, Tihange 2 und 3) in Betrieb sein und 4.000 MW an lokal erzeugter und kohlenstofffreier Elektrizität liefern. Electrabel wird den Bedarf seiner Kunden über die diversen Produktionsstätten decken und seine Marktverpflichtungen erfüllen. Electrabel betreibt 45 % der lokalen Erzeugungsanlagen und erzeugt damit durchschnittlich 57 % des belgischen Stromverbrauchs.

 

Bei der Ausarbeitung der aktualisierten Planung berücksichtigten die Teams verschiedene Faktoren. Alle 7 belgischen Kernkraftwerke müssen aufgrund gesetzlicher Vorschriften alle 12 bis 18 Monate generalüberholt werden.  Außerdem werden während der Wartungsstillstände von Doel 1 und 2 zusätzliche Inspektionen ausgeführt. Dort sind gemäß der behördlichen Beschlüsse ferner – wie im Kernreaktor Tihange 1 – im Rahmen der zehnjährigen Lebensdauerverlängerung der Kraftwerke, wichtige Investitionsprogramme geplant.

 

Electrabel unterrichtete die zuständige Energieministerin Marie-Christine Marghem und Netzbetreiber Elia bereits über die mögliche Anpassung der Planung, die Einfluss auf die Festlegung der strategischen Energiereserve für den nächsten Winter haben könnte.

 

Als Betreiber eines diversifizierten Erzeugungsparks und größter Ökostromerzeuger des Landes misst Electrabel der Sicherheit seiner Kernkraftwerke, seiner Mitarbeiter und der Umwelt stets höchste Priorität bei. Electrabel investiert massiv (200 Millionen Euro im Jahr) in die Wartung und die kontinuierliche Verbesserung der Leistung seiner Erzeugungsanlagen und 1,3 Milliarden Euro in die Verlängerung der Erzeugung der Kraftwerke Doel 1, 2 und Tihange 1.

 

Electrabel betreibt 45 % der lokalen Erzeugungsanlagen und erzeugt damit durchschnittlich 57 % des belgischen Stromverbrauchs. Gemäß den verfügbaren Informationen kommuniziert Electrabel als verantwortliches Unternehmen über die Website www.engie.be/winter in transparenter Weise mit Markt und Kunden.

 

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